TÜV Anforderungskatalog für das H-Kennzeichen

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Re: TÜV Anforderungskatalog für das H-Kennzeichen

Beitragvon Rothaut » Mi 24. Feb 2016, 15:49

gromo hat geschrieben:dieses "hätte erfolgen können" gilt für fast alles,
außer für die umschreibung zum wohnmobil.
die diskussion gabs kürzlich bei den freaks. ich finde allerdings nicht mehr, wo das so steht.
wobei diese ausnahme völlig willkürlich und bescheuert ist.


gruß, fabian


Ich Kopiere das mal hier rein .
Quelle: http://www.oldtimer-markt.de/sites/defa ... terien.pdf

"3.4 Spezifische Besonderheiten bei Nutzfahrzeugen
3.4.1 Aufbau
Ein nachträglicher Umbau zum Wohnmobil ist nur zulässig, wenn es diese Variante im damaligen Angebot des Herstellers gegeben hat oder der Umbau in den ersten zehn Jahren nach dem Inverkehrbringen oder schon vor nachweislich mindestens 30 Jahren erfolgt ist. Ein fachgerechter, zeitgemäßer Ausbau ist dabei Voraussetzung."

"0 Vorbemerkungen

Die Arbeitsanweisung soll eine Hilfestellung zur Abstimmung der verschiedenen Überwa- chungsinstitutionen untereinander zu Detailfragen darstellen."

Das Ding hat keinerlei Gesetzescharakter wie in der Einleitung ganz klar zu lesen ist . Richtlinienkonform sieht auch anders aus. Rechtsbeugung dürfte es durchaus treffend beschreiben.

Von daher kann ich nur jedem , der in der Situation ist sich gegen solcherlei Amtsanmaßung wehren zu müssen, auf eine schriftliche!!!!! Begründung der Ablehnung des "H-Gutachtens" zu bestehen und sich einen Rechtsbeistand zu suchen.

Grüße

Oliver
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Re: TÜV Anforderungskatalog für das H-Kennzeichen

Beitragvon Kaspar Hauser » Mi 24. Feb 2016, 17:35

Rothaut hat geschrieben:
Das Ding hat keinerlei Gesetzescharakter wie in der Einleitung ganz klar zu lesen ist . Richtlinienkonform sieht auch anders aus. Rechtsbeugung dürfte es durchaus treffend beschreiben.

Von daher kann ich nur jedem , der in der Situation ist sich gegen solcherlei Amtsanmaßung wehren zu müssen, auf eine schriftliche!!!!! Begründung der Ablehnung des "H-Gutachtens" zu bestehen und sich einen Rechtsbeistand zu suchen.

Grüße

Oliver


Genauso sehe ich das auch! Ich würde in jedem Fall schriftlich Widerspruch einlegen und auf die Begründung der Ablehnung wäre ich wirklich gespannt! Klar ist es immer schön, wenn man mit einem Prüfer ein offenes Wort sprechen kann, aber ich höre in letzter Zeit immer wieder, dass das Ganze Auslegungssache ist und eben von Prüfer zu Prüfer ganz verschieden.

Wie so eine Betrachtung im Land der Verordnungen und DIN-Normen überhaupt möglich ist, frage ich mich schon eine ganze Weile. Im Fall von Martin liegt die Sache doch relativ klar, der Auf- und Ausbau wäre innerhalb der ersten 10 Jahre nach der Erstzulassung möglich gewesen. Dass der Prüfer vermutet, dass das damals niemand gemacht hat, ist doch völlig unerheblich!
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