VEBEG MAN KAT

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VEBEG MAN KAT

Beitragvon Kaspar Hauser » Mi 2. Mär 2016, 16:34

Moin,

ein Freund von mir interessiert sich für dieses VEBEG-Angebot: https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/suc ... SHOW_LOS=1

Er hat 3 Fragen dazu.

1.) Ummeldung auf zivil problemlos möglich?

2.) H-Kennzeichen möglich?

3.) und das ist das Entscheidende, gewerbliche Nutzung mit H-Kennzeichen möglich?

Dank im Voraus!

Gruß Ralf
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon Rothaut » Mi 2. Mär 2016, 17:22

1) Ja

2) Ja

3) Ja , wenn es die Versicherung hergibt. Ergo wird der LKW ganz normal als LKW (Achtung TEUER) im Gerwerbebetrieb versichert und gut ist. Stand 01/2016.

4) Kat-Spezifische Ersatzteile sind fürchterlich Teuer und dran Schrauben sollte auch nur derjenige, der sich mit den Kisten auskennt .

5) Der Verbrauch des 6X6 liegt bei rund 40-50 Litern Diesel/100 km. Das sollte dein Bekannter auch berücksichtigen.

Grüße

Oliver
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon fengi » Mi 2. Mär 2016, 17:27

Punkt 1. und 2. sollten kein Problem darstellen.

Zu Punkt 3. kommt auf die Nutzung an.
Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Einschränkung in der Nutzung, wenn einem Fahrzeug der Oldtimerstatus zuerkannt wurde.

Es ist aber bei der gewerblichen Nutzung darauf zu achten, dass diese den Zustand des Fahrzeuges nicht soweit beeinträchtigt, dass bei der nächsten HU der Status aberkannt wird, da der optische Eindruck "im Hinblick auf Zustand und Originalität der Pflege kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes" nicht mehr ausreichend für die notwendige Einstufung ist.

Daher wird allgemein oft gesagt: Einer gewerblichen Nutzung z.B. als Werbeträger steht nichts entgegen, während eine Nutzung im gewerblichen Güterverkehr hingegen als problematisch angesehen wird.

Letztendlich ist es gesetzlich nicht klar definiert, aber wenn ein Prüfer einfach nicht will, dann kann er den Oldtimerstatus schon deshalb aberkennen, da bei oben verlinktem Fahrzeug z.B. ein moderner Fahrtenschreiber nachgerüstet werden müsste, welcher aber dem Zustand der Originalität nicht entsprechen würde.

Also mal wieder die Antwort: Es kommt darauf an, ob man jemanden findet, der keine Einwände finden möchte.
Insofern kann deine Frage nur jemand beantworten, der ein Oldtimergutachten erstellen darf, nachdem die Problematik mit ihm zuvor besprochen wurde und er z.B. die Bilder des Fahrzeuges ansehen konnte.
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon Rothaut » Mi 2. Mär 2016, 17:34

Bei dem Baujahr reicht ein normales EG-Kontrollgerät und das ist selbst bei dem Baujahr zeitgemäss . Alles andere habe ich oben schon geschrieben und wird auch seit einigen Jahren, nicht nur von uns, erfolgreich praktiziert .

Gruß

Oliver
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon Transporter » Mi 2. Mär 2016, 23:12

Moin Ralf,
wir haben ja telefoniert und zu dem Zweck zu dem Dein Bekannter den KAT nutzen
will,ist eine gewerbliche Zulassung mit H-Kennzeichen schlecht
möglich.
Privat ja mit H.
Er hat keine historischen Objekte zur Nutzung und darum könnte ihm das H zur gewerblchen
Nutzung verweigert werden.

Sorry.
Zuletzt geändert von Transporter am Mi 2. Mär 2016, 23:45, insgesamt 1-mal geändert.
Irgendwas is´ immer!
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon lura » Mi 2. Mär 2016, 23:20

Hatte den im Katforum mal gepostet. Meinung da: wahrscheinlich lange auf Vets hleiß gefahren, Da es keine Ersatzteile mehr gibt. Die BW kanibalisiert wohl auch schon Fshrzeuge. Aber im Gelände eben unschlshbarm
Gruß
Bernd
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon Kaspar Hauser » Do 3. Mär 2016, 00:50

Moin,

ich danke euch erstmal und werde alles an meinen Kumpel weiter geben.

Trotzdem muss ich immer mit dem Schlimmsten rechnen, weil er mit großem Vergnügen immer das Auto kauft von dem ich ihm gerade dringend abgeraten habe! :mrgreen:

Gruß Ralf
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon kaos » Do 3. Mär 2016, 09:06

Bei der beschreibung der Mängel, würde ich die Finger weglassen, Teile zu Teuer und Absolut sinnfreies Mobil ;)
Zuletzt geändert von kaos am Do 3. Mär 2016, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
Leben ist das, was passiert, während du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.

John Lennon
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon Kaspar Hauser » Do 3. Mär 2016, 09:38

kaos hat geschrieben:Bei der beschreibung der Mängel, würde ich die Finger weglassen, Teile zu Teuer und Asolut sinnfreies Mobil ;)


Das war auch mein Reden! Demnächst werde ich wohl ihm gegenüber meine Taktik ändern und in einem Fall wie diesem heftig zustimmen! :mrgreen:
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Re: VEBEG MAN KAT

Beitragvon Rothaut » Do 3. Mär 2016, 11:29

kaos hat geschrieben:Bei der beschreibung der Mängel, würde ich die Finger weglassen, Teile zu Teuer und Absolut sinnfreies Mobil ;)


Pffft, Kinderkram, wenn das, was in der Beschreibung steht, alles ist, ist das Kleinkram weshalb man keine schlaflose Nacht haben muss .

-Ein Schubstangenkopf, evtl. Schubstange neu
-ein Wellendichtring neu
-solange die Hydraulikschläuche dicht sind und die BG nicht meckert = Popolecken, nichts machen
-Bereifung überaltert ? gibt es nur beim Kat-Schutz und der Feuerwehr , wer von euch wechselt denn die Reifen seiner Kiste schon nach 10 Jahren, wenn sie noch gut sind ?
-Abgasanlage durchgerostet ? Wo, wieviel , was ? Pauschalisierung . So eine Anlage hat man in neu und VA für weniger als 1.500,- Euro , also wo liegt das Problem ?
-Alters- und Nutzungsbedinger Verschleiß würde die Vebeg auch bei einem 22-Jährigen Mädchen schreiben, wenn sie versteigert werden würde. Das sagt nichts anderes aus , als das die Kiste nicht neuwertig ist .

Grüße

Oliver
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